Ehrenamtsabend 2026
Zum 17. Mal hat der Stadtjugendring Aschaffenburg beim Ehrenamtsabend – finanziert durch die Stadt Aschaffenburg – ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit gewürdigt und sichtbar gemacht. In einer Zeit, die gesellschaftlich und politisch von Herausforderungen geprägt ist, ist es nicht selbstverständlich, sich freiwillig für andere einzusetzen. Umso wichtiger ist es, dieses Engagement zu würdigen, denn das Ehrenamt ist ein zentraler Motor für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.
Seit 17 Jahren richtet der Stadtjugendring diesen besonderen Abend aus. Nach Stationen im Casino-Kino und zuletzt im Kinopolis wurde nun durch den SJR Vorstand ein neues Kapitel aufgeschlagen: Mit dem Umzug in den Colos-Saal wurde bewusst ein Ort gewählt, der Jugendkultur lebt und fördert – ein Konzept, das den Nerv der Zeit trifft.
Für die passende Atmosphäre sorgte die Schüler*innenband SixUnited, die den Saal musikalisch begeisterte und ordentlich einheizte. Im Anschluss brachte DJ Lee mit starken Beats die Tanzfläche in Bewegung. Bei gutem Fingerfood – ein Dank gilt hier der Metzgerei Degend aus Schweinheim – entstand ein gelungener Austausch zwischen Stadtverwaltung, Jugendverbänden und Kooperationspartnern.
Im Mittelpunkt des Abends standen die Ehrungen herausragender Persönlichkeiten und Projekte:
Bei den Jugendleiter*innen wurde Benjamin Knodt von der CPD Ritter Johannes v. Rannenburg ausgezeichnet. Sein Engagement reicht von der intensiven Arbeit auf Zeltlagern bis hin zu ganzjährigen Treffen und umfangreicher Planung – stets mit großem Einsatz für Kinder und Jugendliche.
Christiane Müller vom BDKJ wurde für ihre herausragende Arbeit in der kirchlichen Jugendarbeit geehrt. Besonders hervorzuheben ist ihr Engagement, Ministrant*innen aus den verschiedenen Kirchengemeinden wieder zusammenzubringen sowie ihr Einsatz für politische Projekte und ihre Mitwirkung am „Fest für Vielfalt“.
Mit Gamze Duran-Eder von der Halkevi Jugend wurde eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die sich seit ihrer Kindheit für kulturellen Austausch stark macht. Durch Tanz, Begegnung und Dialog über Religionsgrenzen hinweg prägt sie bis heute die Jugendarbeit und übernimmt inzwischen mit ihrer Jugendgruppe Verantwortung bei großen Veranstaltungen.
Lilo Roloff von der Evangelischen Jugend überzeugt durch ihr großes Herzblut, mit dem sie Kinder und Jugendliche durch kreative Aktionen und Projekte zusammenbringt. Gleichzeitig stärkt sie aktiv die ökumenische Zusammenarbeit und pflegt enge Verbindungen zum BDKJ.
Sina Halmen steht für gelebte Jugendkultur. Ob Theater, Musik oder die Vernetzung von Kulturschaffenden – sie bringt frischen Wind in die Szene. Mit Projekten wie FLINTA*Sounds schafft sie neue Räume und Möglichkeiten für junge Menschen, sich kreativ zu entfalten.
Rainer Zobl hat 2016 bei der TuS Aschaffenburg-Damm aus einer von ihm gegründeten Kinder-Ballspielgruppe eine erfolgreiche Nachwuchsabteilung aufgebaut. Inzwischen sind daraus acht Jugendmannschaften mit über 150 Kindern und Jugendlichen entstanden. Dabei übernimmt er weit mehr als die Rolle des Trainers: Rainer Zobl organisiert den gesamten Spiel- und Trainingsbetrieb, koordiniert Trainer, Hallenzeiten und Spieltage und sorgt für reibungslose Abläufe im Hintergrund.
Auch die ausgezeichneten Projekte spiegeln die Vielfalt der Jugendarbeit wider:
Die Deutsche Wanderjugend beeindruckt mit ihren Zeltlagern, die Gemeinschaft für Mitglieder und Nicht-Mitglieder schaffen und jungen Menschen die Natur näherbringen.
Die Mainfunken Aschaffenburg leben Gemeinschaft, Tradition und Freude am Tanz – und stärken den Zusammenhalt ihrer Gruppe auch außerhalb der Faschingssaison durch gemeinsame Aktionen wie das große Zeltlager.
Die Tischtennisabteilung der TuS Damm wurde für ihren internationalen Austausch mit dem YMCA Thessaloniki ausgezeichnet, bei dem Sport, Begegnung und kultureller Austausch im Mittelpunkt stehen.
Ein besonderes Kooperationsprojekt entstand zwischen dem Jugendhaus JUKUZ und der Musikgruppe Topshelfsharkz: Hier erhalten Jugendliche die Möglichkeit, eigene Rap Texte und Beats professionell aufzunehmen und Einblicke in die Studioarbeit zu gewinnen.
Der Abend machte deutlich, wie unverzichtbar ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft ist. Die ausgezeichneten Ehrenamtlichen gingen mit viel Wertschätzung, neuer Motivation und berechtigtem Stolz nach Hause – und mit der Gewissheit, dass ihr Einsatz gesehen wird.
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